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Aktivitäten

2022

Gefördert von der Stiftung Frauen in Europa und der TuWas-Stiftung für Gemeinsinn

„Vielfalt. Vereint. Medienfrauen. Solidarität statt Konkurrenz“

jb-Jahrestagung 2022 am 11. Juni in Berlin

Die Logik von Kriegen ist schlicht. Sie ist geprägt von uralten Mustern: Machtstreben, Dominanz und Brutalität. Die Folgen: Hochgerüstete Waffenarsenale, zerbombte Städte, Trümmerfelder und verzweifelte Menschen. Viele Bilder verstärken alte Rollenmuster: der Mann in Uniform, Frauen und Kinder auf der Flucht. „Die weibliche Perspektive ist vielfältiger“, sagt der Journalistinnenbund und lädt ein zur Jahrestagung mit dem Thema „Solidarität statt Konkurrenz“. Währen der Tagung widmet sich der jb am Vormittag dem weiblichen Blick auf den Krieg, am Nachmittag der Vielfalt in Redaktionen und wir fragen nach der Solidarität der Frauen in den Medien.

Der Abend der Tagung steht im Zeichen der jb-Medienpreise. Die Journalistin Brigitte Fehrle wird mit der Hedwig-Dohm-Urkunde geehrt. Der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung geht an die St. Petersburger Regisseurin Vera Kritschewskaja für ihren TV-Film „F@ck this job – Abenteuer im russischen Journalismus“, eine Dokumentation über den unabhängigen russischen Fernsehsender Doschd. Der Autorin Simona Dürnberg gelingt in ihrer TV-Dokumentation „Reiches Land – arme Frauen?“ (NDR) ein wichtiger Generationendialog, für den sie mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis ausgezeichnet wird.

Bild: Henning Schacht / © Alle Rechte vorbehalten